Segeln

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Das Segeln ist eine Sportart, die dem ständigen Wandel unterliegt. Dies liegt vor allem anfangs an undurchsichtigen Regeln, unklaren Klasseneinteilungen und später vorwiegend an den immens hohen Kosten für diverse Bootsklassen. Die Regatten im Jahr 1900 gehören bis heute zu den grossen Geheimnissen der Olympischen Geschichte, weil vollkommen unklar ist, welche Wettfahrten “olympisch” waren und welche nicht. Später wurden viele Bootsklassen (die qm- und die m-Klassen) ausprobiert, ehe man zu Dreierbesatzungen, Zweierbesatzungen und Einhandbooten kam. Schliesslich wurde 1984 das Brettsegeln eingeführt und ab 1992 kam es zu Trennungen zwischen Damen- und Herren-Wettbewerben. Die Einteilung in die einzelnen Wettbewerbe ist daher schwierig und größtenteils interpretierbar. Wir haben die nachfolgenden gewählt.

Tonnenklassen
bis 0,5 t (1900)    bis 1 t (1900)    bis 2 t (1900)     bis 3 t (1900)    bis 10 t (1900)    bis 20 t (1900)    über 20 t (1900)
Course d’Honneur (1900)

Quadratmeter-Klassen
30 qm (1920)    40 qm (1920)

Meter-Klassen
5,5 m (1952-1968)    6 m (1907) (1908-1952)    6 m (1919) (1920)     6,5 m (1920)    7 m (1908-1920)    8 m (1907) (1908-1936)
8 m (1919) (1920)    10 m (1907) (1912-1920)    10 m (1919) (1920)     12 m (1907) (1908-1920)    12 m (1919) (1920)

Dreierbesatzungen
Drachen (1948-1972)    Elliott 6m Damen (2012)     Soling (1972-2000)    Yngling Damen (2004-2008)

Zweierbesatzungen
49er FX Damen (seit 2016)     49er Herren (seit 2000)    470er Damen (seit 1988)    470er Herren (seit 1976)
Finn Dingi 15-ft (1920)     Flying Dutchman (1960-1992)     Nacra 17 Mixed (seit 2016)     Schwalbe (1948)    Sharpie (1956)
Star Herren (1932-2012)     Tempest (1972-1976)    Tornado (1976-2008)

Einerbesatzung
Europe Damen (1992-2004)    Finn Dinghy Herren (seit 1952)     Firefly (1948)
Jolle (1924-1936)     Laser Radial Damen (seit 2008)    Laser Herren (seit 1996)

Brettsegeln (Surfen)
Windsurfen Damen (seit 1992)     Windsurfen Herren (seit 1984)